Konzert am Sonntag, 03. September 2017

"Das Treffen in Telgte"

Helene Grass, RIAS-Kammerchor & Capella de la Torre in Bissendorf

Endlich! Das Ende des 30-jährigen Krieges naht! Günter Grass versammelt in einem Gasthof im münsterländischen Telgte Dichter und Musiker. Die berühmtesten unter ihnen sind die Barockdichter Simon Dach, Andreas Gryphius, Paul Gerhardt sowie auf Musikerseite Heinrich Schütz und Heinrich Albert. Sie gehen Fragen nach wie: Welchen Einfluss muss die Kunst auf die Politik ausüben? Wie sehr müssen die Dichter dem Volk aufs Maul schauen? Was ist wichtiger - die Musik oder das Wort? Genug inhaltlicher Input für einen wunderbaren Abend in Bissendorf.


Die Expertin für Bläsermusik des Frühbarock, Katharina Bäuml, und die Dramaturgin Anna Hartwich haben aus Grass' Roman ein musikalisches Destillat hergestellt und mit Chorälen, Madrigalen, geistlichen Sätzen und weltlichen Tänzen der Zeit nach 1600 kombiniert.


Die Ausführenden an diesem Sonntag könnten ausgewählter nicht sein: Günter Grass’ Tochter Helene wird die ausgewählten Passagen aus dem Buch ihres Vaters rezitieren, der RIAS-Kammerchor, laut Gramophone Magazine einer der zehn besten Kammerchöre der Welt, wird singen und die Capella de la Torre wird die Musik von Heinrich Schütz und seinen Zeitgenossen spielen. Die Gesamtleitung hat Florian Helgath.


Ohne Übertreibung kann von einem singulären Konzertereignis die Rede sein, das weit mehr ist als „nur“ Lesung, Choraufführung oder Konzert, sondern das Beste aus allen drei Welten in kongenialer Weise zusammenführt.

 

Ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Literaturbüro Westniedersachsen und dem Kunst- und Kulturverein Bissendorf.


Mit freundlicher Unterstützung der vgh Stiftung, der Stiftung Niedersachsen, des Landkreises Osnabrück und des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e. V.

 

Achtung: Das Konzert findet in St. Dionysius im Zentrum von Bissendorf statt!

 

(Neben dem oben angezeigten Preis für die Kategorie I stehen weitere Karten in der Kategorie II zu 24,- (erm. 19,-) Euro zur Verfügung.

Konzert am Sonntag, 17. September 2017

David Orlowsky Trio

Paris - Odessa

Klarinettist David Orlowsky gehört unbestritten zur aktuellen Klezmer-Avantgarde. Gemeinsam mit Gitarrist Jens-Uwe Poppe und Bassist Florian Dohrmann setzt er neue Maßstäbe. Mit ihren eigenen Bearbeitungen und Neuinterpretationen von Klassikern des Klezmer-Repertoires haben sie sich den Ruf erarbeitet, eines der erfolgreichsten und innovativsten Ensembles weltweit zu sein.  Nun endlich sind sie in Osnabrück zu erleben und präsentieren dort ihr aktuelles Programm „Paris-Odessa“, das eine Art Erinnerungstagebuch in Tönen ist.


Berühmte Musiker sind ja vielfach auch Reiseweltmeister, kommen viel herum, aber wohl nur die wenigsten lassen die Eindrücke, die sie auf ihren Konzerttourneen sammeln, mit in ihre Musik einfließen.


Schade eigentlich, dachte sich das David Orlowsky Trio, und entwickelte aus den gesammelten Sinneseindrücken verschiedener Konzertstationen ein einzigartiges Programm. Inspirieren ließ sich das Trio vom Pariser Künstlerviertel Marais, vom Chat noir als dem vormaligen Zentrum der Pariser Bohème, von einer abenteuerlichen Fahrt mit einem Bukarester Taxi, Erlebnissen in der Bukowina und den Karpaten sowie einer tollkühnen Fahrt mit dem Nachtzug nach Odessa, dem ehemaligen Zentrum der osteuropäischen Klezmorim.


Das David Orlowsky Trio spielte bereits in der Carnegie Hall von New York, der Philharmonie Berlin, dem Concertgebouw Amsterdam und bei großen Festivals. Den Echo-Klassik erhielten sie dreimal in den Jahren 2008, 2011 und 2015.

Konzert am Sonntag, 29. Oktober 2017

"In meinem Sinn - in Luthers Kammer"

Unser Reformationskonzert mit Marie Luise Werneburg und dem Ensemble714

500 Jahre Reformation - welch ein beeindruckendes Jubiläum, das natürlich auch seine Berücksichtigung in unserem Konzertprogramm finden muss.  Mit dem Programm „In meinem Sinn“  begibt sich der Hörer in die Zeit des frühen 16. Jahrhunderts, eine Zeit des Auf- und Umbruchs, der Loslösung von Altbewährtem und dem Heranwagen an Neues, Unerhörtes. Einer der wichtigsten Protagonisten dieser Zeit ist Martin Luther, der sich von Prunk und kirchlichem Absolutismus abwendet und in der Reformation die Kirche dem Volk näherzubringen sucht. Was ihm hier gelingt, findet seine Parallele in der Musik: plötzlich wird Kunstmusik in der Volkssprache geschaffen, selbst Bauernlieder, zuweilen gar derb, erscheinen eingebettet in kunstvollem Satz. Diese Überwindung von Grenzen, sprachlich wie gesellschaftlich, finden ihre Wurzeln im aufkeimenden Humanismus. Im Konzert wird Musik von Ludwig Senfl, Heinrich Isaac, Josquin des Préz u. a. erklingen.


Die Sopranistin Marie Luise Werneburg sang in renommierten ‚Engelchören' wie dem Dresdner Kammerchor, dem RIAS-Kammerchor und Collegium Vocale Gent. Ihrer eigenen Liebe und der ihrer Stimme zur Alten Musik geht sie europaweit in Konzerten mit Weser Renaissance Bremen, der Lautten Compagney Berlin, der Rheinischen Kantorei, Bell'Arte Salzburg u. a. nach.

 

Das Ensemble714 wurde 2012 gegründet, um Musik der Renaissance kompromisslos aus Facsimile aufzuführen. Der Name beruft sich auf eine besonders hübsche Handschrift der öffentlichen Stadtbibliothek Oporto (Porto 714). Ensemble714 feierte sein Debüt beim Internationalen Bachfest Leipzig 2012 mit großem Erfolg und vor ausverkauftem Saal. Die Musikerinnen sind im Bereich der Alten Musik auch in anderen Formationen sehr aktiv und erfolgreich, ihre Einspielungen werden in der internationalen Fachpresse hoch gelobt. Sie spielten u. a. bereits beim Rheingau-Musikfestival, MDR Musiksommer, Internationales Bachfest Leipzig, Tage Alter Musik im Saarland, Händelfestspiele Göttingen sowie in Holland, Belgien, Frankreich, Österreich, Italien und der Schweiz.

Konzert am Sonntag, 19. November 2017

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Franziska Hölscher, Violine & Lauma Skride, Klavier

 

Johann Sebastian Bach: Sonate f-Moll für Violine und Klavier BWV 1018

Mieczyslaw Weinberg: Sonate Nr. 4 op. 39 für Violine und Klavier

Ludwig van Beethoven: Sonate A-Dur op. 47 für Violine und Klavier "Kreutzer"

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A C H T U N G - nur noch Restkarten erhältlich!!

Konzert am Sonntag, 10. Dezember 2017

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Q U A R T O N A L (Männervokalquartett)

Es weihnachtet sehr...

 

Die stimmungsvolle Klosterkirche in Malgarten bildet den passenden Rahmen für das traditionelle Adventskonzert. Waren an dieser Stelle in den letzten Jahren vor allem Frauenstimmen stark vertreten, geben wir uns mit „Quartonal“ auf neues Terrain: Ein Männerquartett hatten wir noch nie zu Gast.


Im Konzert werden natürlich Klassiker wie „Macht hoch die Tür“, „Allein Gott in der Höh sei Ehr’“ oder „In dilci jubilo“ zu hören sein, aber auch weniger bekannte traditionelle Weihnachtslieder aus Schweden, Spanien, England und Amerika.
„Quartonal“ wurde 2006 von vier ehemaligen Mitgliedern der Chorknaben Uetersen gegründet und zählt heute zu den besten klassischen Vokalensembles Deutschlands. Das Quartett deckt mit seinem Repertoire einen Großteil des Spektrums ab, welches die internationale A-cappella-Literatur für ihre Besetzung hergibt.

 

Eine rege Konzerttätigkeit führte das Ensemble bereits in alle Teile Deutschlands sowie nach Frankreich, Polen, die Slowakei, Italien, Spanien und Taiwan und zu zahlreichen Festivals. 2010 konnte das junge Quartett beim Deutschen Chorwettbewerb in Dortmund den 1. Preis in der Kategorie „Vokalensembles“ gewinnen. 2012 gewann Quartonal beim „Internationalen A-cappella-Wettbewerb“ Leipzig und beim renommierten Wettbewerb in Tolosa (Spanien) jeweils den begehrten Publikumspreis sowie mehrere Jurypreise. Im Herbst 2013 erschien die erste Quartonal-CD, die sich mit englischer Vokalmusik der Spätromantik und der Moderne beschäftigt; im Frühjahr 2017 dann die zweite CD (beide bei Sony Classical).

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